Wir über uns

Im Jahre 1873 wurde die Evangelische Auswandererberatung in Hamburg von Hauptpastor Kreusler, ehrbaren Kaufleuten und weiteren Honoratioren als Evang.-Luth. Auswanderermission zu Hamburg gegründet.
Auslöser waren Warnungen von Geistlichen der Missouri-Synode aus den USA, die Auswanderer nicht schutzlos und unwissend in ein unbekanntes Land ziehen zu lassen.

Dieser alte Hamburger Traditionsverein wird heute noch getragen von verantwortungsbewussten Hamburger Bürgern und einem Freundeskreis. Der Verein ist dem Diakonischen Werk Hamburgs angeschlossen.

Die Ausstrahlung der Kirche von Alt-Hamburg über die Auswanderermission führte zu zahlreichen Gemeindegründungen in Südamerika - z.B. die La Plata-Gemeinde in Buenos Aires – Gemeinden in Brasilien, Kanada, Australien und den USA.

Im 2. Weltkrieg wurde die Arbeit des Vereins verboten. Es gelang aber dem damaligen Leiter, Pastor Dr. Martin Hennig, sofort nach Kriegsende die früheren Kontakte zu beleben und Tausenden von Auswanderern mit Passagedarlehen und Bürgschaften zu einem sicheren Leben in Übersee zu verhelfen.
Bis in die heutige Zeit werden Deutsche Auswanderungswillige beraten und wird Flüchtlingen aus vielen Ländern geholfen eine neue Heimat in Übersee zu finden.

 

  • Unter dem Motto „Wissen, worauf es ankommt“ wurden in den vergangenen 5 Jahren durchschnittlich pro Jahr 3.500 Anfragen zur Auswanderung und zur binationalen Paar-Beratung bearbeitet. Der Verein arbeitet im Verbund mit den Diakonischen Beratungsstellen Deutschlands und ist Regionalstelle für Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg. Gleichzeitig erfüllt der Verein den Auftrag im Sinne des Auswandererschutzgesetzes.

 

  • Auswanderung ist nach wie vor ein Thema. Laut Statistischem Bundesamt  lag die Anzahl von Deutschen, die ihren 1. Wohnsitz (wenn auch nur vorübergehend) ins Ausland verlegt haben, im Jahr 2012 bei 125.000.

    Die EU-Länder sowie die Schweiz liegen zurzeit vor den USA und Kanada in der Beliebtheitsskala.

    Klienten auf Arbeitssuche in Europa werden beraten im EURES-Referat, einem Netzwerk von Fachleuten, unterstützt durch die Europäische Union.
  • Besonders oft angefragt wird die Beratung für binationale Paare.
    Sie richtet sich an alle Paare, die Fragen zur Kultur, Tradition, Religion oder den rechtlichen Rahmenbedingungen einer Eheschließung mit Partnern/Innen aus dem Ausland haben.
  • Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland unterstützt seit vielen Jahren unsere Arbeit, indem sie uns eine halbe Pfarrstelle für diesen Arbeitsbereich zur Verfügung stellt.